DAS ÖKO-VIERTEL VON ULAANBAATAR

Hauptstadtregion

Mongolei

Vorgeschlagener Teilnehmer

Ulaanbaatars Programm für Öko-Stadtteile verwandelt informelle Ger-Gebiete in kompakte, gut versorgte und klimaresistente Nachbarschaften durch grünen, erschwinglichen Wohnraum, moderne Infrastruktur und gemeinschaftsorientierte Planung. Etwa 60 % der Einwohner Ulaanbaatars leben in Gers, die nur begrenzten Zugang zu Heizung, Wasser, sanitären Einrichtungen und Verkehrsmitteln haben, was erheblich zur Luftverschmutzung im Winter und zur sozialen Verwundbarkeit beiträgt. Die Stadt setzt mit Unterstützung von Partnern wie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), UN-Habitat und anderen eine langfristige Strategie um, um diese Gebiete zu geplanten Öko-Stadtteilen aufzuwerten, die in die offizielle Stadt integriert sind.

Im Rahmen des Ulaanbaatar Green Affordable Housing and Resilient Urban Renewal Project (AHURP) werden etwa 100 Hektar städtischer Flächen in rund 20 Öko-Stadtteile umgewandelt, in denen etwa 10.000 grüne, erschwingliche Wohnungen für rund 100.000 Menschen entstehen sollen. Die Pilot-Öko-Stadtteile in Selbe und Bayankhoshuu kombinieren neue Wohnungen mit Straßen, Fernwärme, Wasser- und Abwassernetzen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Grünflächen und sozialen Einrichtungen.

Einhaltung der Kriterien für künftige Städte

Umwelt & Natur

Es wird erwartet, dass die kompakte Sanierung und das grüne Bauen die Emissionen über 40 Jahre um etwa 7,9-8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent senken und gleichzeitig die Verschmutzung durch schwarzen Kohlenstoff deutlich reduzieren. Jedes Öko-Viertel reserviert erhebliche Flächen für öffentliche und grüne Flächen, städtische Landwirtschaft und klimaresistente Infrastruktur wie verbesserte Entwässerung und Straßenausbau.

Intelligente Stadt

Ökostadtteile nutzen energieeffizientes Gebäudedesign, Fernwärme und Standards für grünes Bauen (einschließlich EDGE-Zertifizierung) sowie Photovoltaik, um einen Teil des Energiebedarfs der Gebäude zu decken. Programme zur Förderung effizienter Öfen und zur Nachrüstung von Häusern sorgen für eine weitere Verringerung des Kohleverbrauchs und eine Verbesserung des Wohnkomforts in den Ballungsräumen.

Menschenzentriert

Die Aufwertung der Stadtviertel ist ausdrücklich armutsorientiert und partizipativ und verbessert den Zugang zu angemessenem Wohnraum, Dienstleistungen und Arbeitsplätzen für einkommensschwache Haushalte. In den neuen Öko-Bezirken sind Schulen, Gesundheitszentren, Geschäfte und Parks zu Fuß erreichbar, wodurch sich die Verkehrsbelastung verringert und die tägliche Lebensqualität verbessert.

Interessante Links

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