PRAILLE-ACACIAS-VERNETS (PAV)
GENEVA
Schweiz
Praille-Acacias-Vernets (PAV) ist eines der größten und ehrgeizigsten Stadterneuerungsprojekte in Europa. Es verwandelt ein historisches Industriegebiet zwischen Genf, Carouge und Lancy in ein lebendiges Stadtviertel mit gemischter Nutzung. Das Projekt zielt darauf ab, bis 2050 eine kohlenstoffneutrale, nachhaltige und integrative Gemeinschaft zu schaffen, die Wohnraum, kommerzielle Aktivitäten, Grünflächen und urbane Logistik integriert.
Das PAV-Gebiet, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt, wird auf der Grundlage eines umfassenden Masterplans neu entwickelt, der bestehende Industrieflächen und untergenutzte Freiflächen in neue Stadtviertel umstrukturiert. Der Plan umfasst symbolträchtige öffentliche Räume, fußgängerfreundliche Boulevards, grüne Korridore („Grünes Kreuz“), Pocket-Parks, die durch eine Ringstraße verbunden sind, und die Aktivierung bestehender Kulturerbestätten. Das Projekt bewahrt natürliche Wasserwege und verbessert die Anbindung an das Stadtzentrum mit einer Infrastruktur, die alle Arten von nicht-motorisierten Verkehrsmitteln unterstützt.
Einhaltung der Kriterien für künftige Städte
Umwelt & Natur
PAV ist darauf ausgelegt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Es beinhaltet grüne Infrastrukturen wie wiederhergestellte Flusskorridore, von Bäumen gesäumte Straßen und nachhaltige Baupraktiken. Zu den Bemühungen gehören die Erhaltung der biologischen Vielfalt, ressourceneffiziente Logistik und die Förderung sanfter Mobilität, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.
Intelligente Stadt
PAV integriert die Prinzipien der Smart City durch digitale Plattformen, die den Energieverbrauch, den Verkehr und die Abfallwirtschaft optimieren. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor, unterstützt durch innovative Versuche, fördert ein Ökosystem für nachhaltiges urbanes Leben im Großraum Genf.
Menschenzentriert
Das Stadtdesign legt den Schwerpunkt auf Begehbarkeit, Zugänglichkeit und soziale Inklusion, wobei gemeinsame öffentliche Räume das Engagement der Gemeinschaft fördern. Initiativen wie „Art in PAV“ beleben das industrielle Erbe und die kulturelle Identität, während eingerahmte öffentliche Zonen Interaktion, Erholung und ein integratives Stadtleben fördern.
Interessante Links
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