ØRESTAD

KOPENHAGEN

Dänemark

Vorgeschlagener Teilnehmer

Ørestad in Kopenhagen, Dänemark, entstand in den 1990er Jahren aus leeren Feldern als ein nachhaltiger Stadtteil auf der Insel Amager, der von der Ørestad Development Corporation (55% Stadtverwaltung Kopenhagen, 45% Finanzministerium) entwickelt wurde, um die U-Bahnlinie M1 durch Grundstücksverkäufe zu finanzieren. Auf einer Fläche von 310 Hektar ist Platz für 20.000 Einwohner, 20.000 Studenten und 80.000 Arbeitsplätze bis 2025. Der Stadtteil verbindet Büros, Wohnungen und Sehenswürdigkeiten wie DR Village, die Kopenhagener Konzerthalle und die Royal Arena mit der U-Bahn, Fahrradwegen und der Øresundbrücke.

Das Viertel gruppiert die Gebäude in vier dichten Vierteln rund um die Nord-Süd-Kanäle, die der Erholung und der Regenwasserbewirtschaftung dienen, mit Hochhäusern von BIG, Jean Nouvel und 3XN sowie dem Einkaufszentrum Field’s Mall, dem Bella Centre und dem Wohngebiet UN17 Village. Es beherbergt kreative Unternehmen, Schulen wie das Ørestad Gymnasium und gemischt genutzte Zonen, die Handel, Kultur und Grünflächen miteinander verbinden und über sechs U-Bahn-Stationen erreichbar sind.

Einhaltung der Kriterien für künftige Städte

Umwelt & Natur

Zu den Grundprinzipien gehören 30 % Freifläche mit geschützten Feuchtgebieten, Kanäle für Regenwasser, begrünte Dächer, emissionsarmer Verkehr, der durch Fahrradinfrastruktur und Parkrampen vom Autofahren abgehalten wird, und UN17 Village, das alle 17 SDGs durch Wassersparen, erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft erreicht. BREEAM/LEED-Standards halbieren die Emissionen in Gebäuden.

Intelligente Stadt

Ørestad setzt IoT, digitale Zwillinge und KI im UN17 Village ein, um Energie, Luftqualität, Wasser und Belegung in Echtzeit zu überwachen. Dashboards optimieren Belüftung, Beleuchtung und Lasten anhand der GDPR-konformen Daten der Bewohner. Intelligente U-Bahnen, energiesparende Systeme wie Solarpaneele und kohlenstoffarme Technologien unterstützen Kopenhagens Neutralitätsziele als lebendes Labor.

Menschenzentriert

Begehbare, in die Natur integrierte Entwürfe fördern ein lebendiges öffentliches Leben mit gemeinsam genutzten Räumen, thematischen Routen, lokalen Vereinen und Familienangeboten, die Vielfalt, Erschwinglichkeit, Gesundheit und Integration für internationale und einheimische Bewohner in dynamischen Vierteln fördern.

Interessante Links

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