MARETERRA
MONACO
Monaco
Monaco, eines der kleinstenund am dichtesten besiedelten Länder der Welt, hat die Urbarmachung von Land als eine wichtige Strategie zur Erweiterung der verfügbaren Flächen unter Wahrung hoher Umweltstandards eingeführt. Das Mareterra-Projekt stellt die jüngste und größte Gebietserweiterung dar und spiegelt das Engagement des Fürstentums für ein nachhaltiges Stadtwachstum wider. Mit seiner unverwechselbaren geschwungenen Küstenlinie, den sanft ansteigenden Hügeln und der einheimischen Flora bildet Mareterra eine wichtige neue Hafenverbindung für die Menschen in Monaco, von Port Hercule bis zum Larvotto-Strand.
Monaco ist der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt mit einer extrem begrenzten Landfläche von 2,08 km². Um dies zu überwinden, hat sich das Fürstentum in der Vergangenheit auf die Landgewinnung aus dem Mittelmeer verlassen. Das jüngste und bedeutendste Projekt ist die 2 Milliarden Euro teure Erweiterung der Mareterra (Portierbucht), die das Territorium um sechs Hektar vergrößert. Das von S.D. Fürst Albert II. geleitete Projekt ist nicht nur eine Erweiterung, sondern ein sorgfältig geplantes „Öko-Viertel“, das den höchsten internationalen Standards für Nachhaltigkeit und Umweltschutz entspricht.
Einhaltung der Kriterien für künftige Städte
Umwelt & Natur
Bei der Landgewinnung werden umweltfreundliche Gestaltungsprinzipien angewandt, wobei der Schwerpunkt auf der Vergrößerung der Grünflächen (20 % des Territoriums), der Wassereinsparung, der organischen Landschaftsgestaltung, Recycling-Initiativen und der Wiederherstellung der Artenvielfalt liegt. Die Strategie der Regierung zum Schutz der Meere, die Umsiedlung von Meerestieren und die Gestaltung von Senkkästen zur Unterstützung der Besiedlung von Meerestieren zeigen das starke Engagement für die ökologische Widerstandsfähigkeit Monacos.
Intelligente Stadt
Monaco setzt Smart-City-Technologien ein, darunter Solarenergiesysteme, eine umfangreiche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, automatisierte Fußgängerverbindungen und ein digitales Verkehrsflussmanagement, um das städtische Leben zu optimieren. Zu den Initiativen im Rahmen des digitalen Programms „Erweitertes Monaco“ gehören Pilotprojekte für E-Mobilität (z. B. selbstfahrende elektrische Shuttlebusse), intelligente Bushaltestellen mit Echtzeitinformationen und die Integration neuer Technologien wie Grauwasser-Recyclingstationen (entwickelt von einem monegassischen Start-up-Unternehmen) zum Schutz des Wassers.
Menschenzentriert
Die Stadtplanung legt den Schwerpunkt auf fußgängerfreundliche Straßen, zugängliche öffentliche Parks und kulturelle Einrichtungen, um ein sicheres, lebendiges öffentliches Leben mit einfachem Zugang zu Annehmlichkeiten und Verkehrsmitteln zu schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität in diesem dichten Stadtstaat zu erhalten. Neben Luxuswohnungen zielen die jüngsten Reformen der Wohnungspolitik darauf ab, das Angebot für monegassische Staatsangehörige zu erweitern und ein ausgewogenes, auf die Menschen ausgerichtetes Stadtmodell zu stärken.
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