KÖNIG SALMAN TOR
MAKKAH
Saudi-Arabien
Das King Salman Gate Projekt ist ein gewaltiges, 12 Millionen Quadratmeter großes, gemischt genutztes Stadterneuerungsprojekt, das im „engsten städtischen Ring“ neben der Al-Masjid Al-Haram in Makkah liegt. Es zielt darauf ab, das Pilgererlebnis zu revolutionieren, indem Gebetsräume mit hoher Kapazität, Gastfreundschaft von Weltklasse und moderne Infrastrukturen integriert werden, während der tief verwurzelte spirituelle und architektonische Charakter der Stadt erhalten bleibt.
Das von Seiner Hoheit Kronprinz Mohammed bin Salman angekündigte und von der Rua Al Haram Al Makki Company (einer Tochtergesellschaft des PIF) entwickelte Projekt stellt sich den räumlichen und logistischen Herausforderungen der Heiligen Stadt. Der Masterplan sieht die Schaffung von rund 900.000 zusätzlichen Gebetsplätzen in Hallen und auf Plätzen im Freien vor.
Die Entwicklung umfasst 50.000 Wohneinheiten und 16.000 Hotelzimmer, die durch 39.000 Parkplätze ergänzt werden. Eine Schlüsselkomponente ist das „Programm für das städtische Erbe“, in dessen Rahmen etwa 19.000 m² kulturell bedeutsame Stätten saniert werden.
Der Korridor ist für eine hohe Mobilitätsdichte ausgelegt und verfügt über schattige Fußgängerwege und eine nahtlose Integration in die öffentlichen Verkehrsnetze, um Staus während der Hajj- und Umrah-Saison zu reduzieren.
Einhaltung der Kriterien für künftige Städte
Umwelt & Natur
Unter Einhaltung globaler Standards konzentriert sich die Entwicklung auf nachhaltiges Ressourcenmanagement und Wärmeschutz durch traditionelle architektonische Lösungen wie Mashrabiyas (Gitterwerk) und Windfänger, kombiniert mit modernen energieeffizienten Beleuchtungs- und Wassersystemen.
Intelligente Stadt
Das Projekt nutzt eine intelligente Stadtplanung, um die extremen Menschenströme und die Transportlogistik zu steuern. Es integriert moderne Klimatisierungssysteme, natürliche Belüftung und digitale Wegweiser, um den Komfort und die Sicherheit von Millionen von jährlichen Besuchern zu verbessern.
Menschenzentriert
Trotz seiner gewaltigen Ausmaße legt die Planung den Schwerpunkt auf ein „menschliches“ Erlebnis mit ausgedehnten begehbaren Vierteln und schattigen Korridoren. Bis 2036 sollen mehr als 300.000 Arbeitsplätze geschaffen und die wirtschaftliche Integration der lokalen Gemeinschaft und der KMU im Gastgewerbe und im Einzelhandel gefördert werden.
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