BOGOTA GRÜNER KORRIDOR
BOGOTA
Kolumbien
Bogotá führt derzeit zwei der ehrgeizigsten städtischen Umgestaltungsprojekte seiner jüngeren Geschichte durch: die „Corredores Verdes“ (Grüne Korridore) und die „Desarrollo Orientado al Transporte“ (Transitorientierte Entwicklung – TOD) in Verbindung mit der ersten Metrolinie (PLMB). Bei diesen Projekten handelt es sich nicht nur um isolierte Infrastrukturmaßnahmen, sondern um einen grundlegenden Wandel in der Planungsphilosophie der Stadt. Diese vom Büro des Bürgermeisters von Bogotá unterstützte Initiative zielt darauf ab, saubere Mobilität zu integrieren, Grünflächen zu erweitern und eine auf den Menschen ausgerichtete Stadtgestaltung in einem der meistbefahrenen Verkehrskorridore der Stadt in den Vordergrund zu stellen.
Das Projekt „Corredor Verde“ von Bogotá ist ein großer Plan zur Stadterneuerung, der mit der 22 km langen Umgestaltung der Carrera Séptima beginnt. Gleichzeitig wird die neue U-Bahn-Linie als „DOTS“-Projekt (Transit-Oriented Development) gebaut, bei dem die Bahnhöfe als Knotenpunkte zur Wiederbelebung von Vierteln und zur Schaffung dichterer, gemischt genutzter Gemeinden dienen. Das Projekt umfasst eine umfassende Neugestaltung des Straßenbildes, um sichere, grüne und zugängliche Geh- und Radwege zu schaffen, sowie die Elektrifizierung der Busflotten, die vom angrenzenden Metrosystem in Usme und entlang des NQS-Korridors unterstützt werden.
Einhaltung der Kriterien für künftige Städte
Umwelt & Natur
Der Korridor nutzt eine ökologische Stadtplanung mit Bäumen, durchlässigen Flächen und einer nachhaltigen Entwässerung, um Überschwemmungen und Hitze zu reduzieren. Durch die Bevorzugung von emissionsfreiem Verkehr, Elektrobussen und aktiver Mobilität wird der Kohlenstoffausstoß reduziert. Die Projekte Grüner Korridor und Metro TOD unterstützen den Klimaaktionsplan von Bogotá, indem sie Mobilität, Grünflächen und Widerstandsfähigkeit kombinieren.
Intelligente Stadt
Bogotás Grüner Korridor ist direkt mit der Metrolinie 1 und der Usme/NQS Metro TOD verbunden, was eine nahtlose multimodale Mobilität ermöglicht.
Der Korridor umfasst moderne Bahnsteige, Fahrradstationen, elektrische Bushaltestellen und intelligente, nachhaltige Materialien. Diese Verbesserungen stehen im Einklang mit der umfassenderen Mobilitätsagenda der Stadt, einschließlich der Elektrifizierung des Fuhrparks und der Erweiterung des multimodalen Netzwerks.
Menschenzentriert
Das Projekt stellt die Menschen in den Mittelpunkt und bietet breite Bürgersteige, Plätze, Radwege und schattige öffentliche Räume, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen. Der Entwurf wurde unter umfassender Beteiligung der Gemeinde erstellt, um sicherzustellen, dass die lokalen Bedürfnisse erfüllt werden. Der Metro TOD stärkt diesen Ansatz, indem er begehbare, gemischt genutzte Gebiete schafft, die die Zugänglichkeit, die Gerechtigkeit und das tägliche Leben in der Stadt verbessern.
Interessante Links
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